Feedback zu Euren Fragen Teil 9.
Liebe Projektteilnehmerinnen,
hier ist die Antwort auf die eine Frage von letzter Woche:
Von trnd-Partnerin campsy:
So, und zum Schluss möchte ich noch ein paar Fragen zu den Inhaltsstoffen loswerden. […] Negativ bewertet wurde der Duftstoff Lyral, der Allergien auslösen kann, Paraffine/Erdölprodukte/Silikone sollen angeblich in zu hohen Mengen enthalten sein und PEG/PEG-Derivate, die die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen. Jetzt frage ich mich, ob diese Inhaltsstoffe auch in der Intensiv-Pflege-Linie enthalten sind und wie Dove allgemein die Bewertung von Öko-Test sieht.Selbstverständlich beschäftigen wir von Dove uns mit den Bewertungen von Öko-Test. Vielen Dank für Deine Anfrage, die uns die Gelegenheit gibt, Stellung zu beziehen und Sachverhalte zu klären.
Alle in Kosmetika eingesetzten Stoffe werden einer eingehenden Sicherheitsbewertung durch das unabhängige, wissenschaftliche Expertengremium der Europäischen Kommission unterzogen, bevor sie gemäß der kosmetischen Gesetzgebung zugelassenen werden. Darüber hinaus hat Unilever intern hohe Ansprüche hinsichtlich Verbrauchersicherheit und strenge interne Kontrollen zur Qualität und Sicherheitsbewertung. Wir können Ihnen deshalb versichern, dass unsere Produkte allen gesetzlichen Anforderungen entsprechen und kein Risiko beinhalten.
Zu den im speziellen Fall kritisierten Inhaltsstoffen können wir Dir folgendes mitteilen:
Parfuminhaltsstoffe, sowohl synthetischen als auch natürlichen Ursprungs, können bei einzelnen Personen unter ganz bestimmten Umständen Allergien hervorrufen. Dabei gibt es Komponenten mit unterschiedlich starkem Potential und auch die eingesetzte Konzentration, der Parfumträgerstoff, die Formulierung des Kosmetikproduktes und deren Anwendung spielen eine Rolle. Trotz einer potentiell möglichen allergischen Reaktion, wollen Verbraucher aber nicht auf parfümierte Produkte verzichten. Gerade im Körperpflegebereich ist der Duft ein sehr relevantes Kriterium bei der Kaufentscheidung.
Bei der Entwicklung unserer Produkte werden umfangreiche Sicherheitsbewertungen und Produkttests unter dermatologischer Aufsicht durchgeführt, um ein Allergierisiko so gering wie möglich zu halten. Ferner verfolgen wir alle uns gemeldeten Fälle von Hautreaktionen und arbeiten dabei eng mit dem IVDK (Informationsverbund Dermatologischer Kliniken) zusammen. Die umfangreiche Datenlage des Industrieverbandes Körperpflege- und Waschmittel zeigt, dass in der Praxis allergische Reaktionen auf Kosmetika äußerst selten sind. Auf eine Million verkaufter Produkte aller Kategorien und Hersteller reagiert nur 1 Verbraucher allergisch, bezogen auf alle Inhaltsstoffe. Für die einzelnen, kritisierten Parfumkomponenten ist die Wahrscheinlichkeit einer allergischen Reaktion noch weitaus geringer.PEG (Polyethylenglycole) und PEG-Derivate sind eine sehr umfangreiche Stoffklasse, bestehend aus Stoffen von sehr unterschiedlichen physikalischen und chemischen Eigenschaften. Abhängig von diesen Eigenschaften unterstützen einige sogar die natürliche Hautbarriere. Unabhängig von dem fälschlich unterstellten allgemeinen Potenzial ist davon auszugehen, dass selbst von der Überwindung der Hautbarriere bei den auf gesundheitliche Unbedenklichkeit überprüften kosmetischen Inhaltsstoffen keine Beeinträchtigung der Produktsicherheit ausgeht. Die gesundheitliche Unbedenklichkeit der in kosmetischen Produkten eingesetzten PEG´s und Derivate ist in zahlreichen internationalen wissenschaftlichen Fachzeitschriften beschrieben. Die von uns eingesetzten PEG und PEG-Derivate sind auf ihre Verbrauchersicherheit hin intensiv getestet und sicher in der Anwendung.
Trotz unterschiedlicher chemischer Struktur und Eigenschaften fasst Öko-Test Paraffine und Silikone unter einem Kritikpunkt zusammen.
Unter Paraffinen versteht man eine Vielzahl von Kohlenwasserstoffen. Die in kosmetischen Mitteln verwendeten Stoffe sind hoch gereinigt. Paraffine schützen die Haut vor Feuchtigkeitsverlust und werden in pharmazeutischen Cremes sogar zur abdeckenden Wundheilung eingesetzt. Dieses Einsatzgebiet und auch zahlreiche Untersuchungen zeigen die gute Hautverträglichkeit der Paraffine. Siliconöle werden in Kosmetika meist als Hautschutzmittel, Salbengrundlagen und zur Frisurstabilisierung eingesetzt. Sie haben erhebliche kosmetische Vorteile und sind gesundheitlich als unbedenklich eingestuft. Sie sind sogar für den Einsatz in manchen Lebensmitteln zugelassen.
Ich wünsche Euch allen noch eine gute Woche!
29.04.08 - 13:13 Uhr
von: testschnecke
29.04.08 - 14:12 Uhr
von: endruhnsche
29.04.08 - 20:49 Uhr
von: LittleAnnie
30.04.08 - 10:27 Uhr
von: Janina086